Rezension: Purpurmond von Heike Eva Schmidt (RE)

 


Verlag: PAN
Seitenzahl: 352
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Fantasy
Reihe?
Nein.
ISBN-10: 3426283662
ISBN-13: 978-3426283660

Kurzbeschreibung:

Als die 17-jährige Cat einen alten Kupferreif um den Hals legt, wird sie ohne Vorwarnung in die Vergangenheit gerissen und findet sich im Bamberg des 17. Jahrhunderts wieder, genau zur Zeit der Hexenverbrennungen. Bei ihren Versuchen, einen Weg zurück in ihre Zeit zu finden, lernt sie die sympathische Dorothea und deren attraktiven Bruder Jakob kennen. Zwar gelingt es Cat, wieder in die Gegenwart zu gelangen, aber Dorothea und vor allem Jakob gehen ihr nicht aus dem Kopf. Auch lässt sich der Halsreif nicht lösen und zieht sich immer enger zusammen – Cat droht zu ersticken! Auf ihm liegt ein Fluch, und Cat erkennt, dass sie ihr Leben nur retten kann, wenn sie zurück ins 17. Jahrhundert reist und eine bestimmte Hexe vor dem Scheiterhaufen bewahrt …

Erster Satz

Die hellen Kinderstimmchen schwebten durch die engen Gassen, flatterten wie freche Spatzen um die Häuserecken und schlüpften wie flinke Mäuse durch das schmale Kellerfenster des Verlieses.

Meine Meinung:

Ein kleiner schöner Zeitreise-Roman.

Cat zieht in eine neue Stadt und findet keinen Anschluss in der Schule. Im Gegenteil, sie wird von ihren Mitschülerinnen verbal attackiert. Bis Mia sie zu einer Party in den Drudenkeller einlädt. Cat ist unsicher, ob die Einladung ernst gemeint ist und trotzdem geht sie hin. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Cat wird von den Mädels im Drudenkeller eingeschlossen und Cat macht den Versuch einen Fluchtweg zu finden. Dabei fällt ihr ein alter Halsreif und ein Stück Leder mit einer Aufschrift in die Finger. Sie legt den Halsreif an und spricht die Worte und schon findet sie sich im Bamberg des 17. Jahrhunderts wieder….

Eine schöne Idee. Eine kleine, nicht zu komplizierte Geschichte für zwischendurch. Dieser erste Fantasyroman ist ein gelungenes Werk der Autorin.
Es ist so spannend. Es geht hier vorrangig um die Hexenverbrennung zu dieser Zeit. Versucht Cat erst die Person zu finden, die sie mit dem Halsreif retten kann, so rettet sie vorrangig später ihre Freundin Dorothea. Eine tolle Freundschaft entsteht und das entgegen des typischen 17. Jahrhunderts. Und doch lernt Cat auch noch den Bruder von Dorothea kennen und verliebt sich. Die Liebesgeschichte startet erst sehr spät und zart. Sie ist sehr schön in die Geschichte eingewoben und gefällt mir sehr gut.

Weiter überzeugt die ganze Geschichte mit Witz.

Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, der gerne historische und fantastische Elemente mag.

Ich vergebe 4 Bücher.

Vielen Dank an den PAN Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Hier könnt ihr das Buch kaufen:


2 Kommentare zu "Rezension: Purpurmond von Heike Eva Schmidt (RE)"

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