Rezension: Ayla und das Lied der Höhlen von Jean M. Auel


Verlag: Heyne
Seitenzahl: 1120
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Historisch/Steinzeit
Reihe?
Ja. Teil 6 von 6.
ISBN-10: 3453265432
ISBN-13: 978-3453265431

Kurzbeschreibung:

Es ist viele Jahre her, dass das Cro-Magnon-Mädchen Ayla vom Neandertalerclan des Bären verstoßen wurde und ihre lange Reise durch das eiszeitliche Europa begann. Nun ist sie mit ihrem Gefährten Jondalar bei seinem Volk, den Zelandonii der Neunten Höhle, heimisch geworden und hat ein süßes Töchterchen. Obwohl Ayla als junge Mutter alle Hände voll zu tun hat, lässt ihr die Heilerin und spirituelle Anführerin der Neunten Höhle eine gewaltige Ehre zuteilwerden: Sie nimmt Ayla als ihre Gehilfin an. Voll Eifer stürzt sich Ayla in die Jahre währende Ausbildung und die verschiedenen Reisen, die dazugehören. Doch die dauernde hohe Belastung zehrt auch an der Beziehung zu Jondalar, der sich vernachlässigt fühlt. Bis er sich verletzt von ihr abwendet. Einmal mehr lässt Jean M. Auel mit ihren wunderbaren Figuren das Leben vor rund 30.000 Jahren wiederauferstehen. Meisterhaft webt sie ihr gigantisches Wissen über die frühmenschliche Kultur und Lebensweise in einen packenden epischen Bilderbogen.

Erster Satz:

Die kleine Gruppe folgte dem Pfad zwischen dem klaren, glitzernden Wasser des Grasflusses und der von schwarzen Streifen durchzogenen Kalksteinwand entlang des rechten Flussufers.

Meine Meinung:

Dieses Buch lag nun ein Jahr auf meinem SUB. Und nun traute ich mich endlich an diesen Wälzer heran. Es ist auch schon Jahre her, dass ich die Bände eins bis fünf verschlungen habe. Aber ich habe sie so geliebt, dass ich den Abschlussband unbedingt haben musste.

Aber leider muss ich meinen Vorgänger-Rezensenten recht geben, auch wenn es mir das Herz schwer macht. Es ist so enttäuschend und langatmig. Einfach gesagt, total langweilig.

Ayla ist nur auf Achse und es passiert einfach gar nichts spannendes. Sie besucht lauter Höhlen und sieht dadurch schöne Höhlenmalereien. Was ja auch ganz toll ist. Aber immer nur das ist mir zu viel des Gleichen. Die Vorgängerbände waren doch damals so spannend und Ayla musste so viele Gefahren durchstehen.

Einzig die Geschichte, dass sich Jondalar Marona zuwendet und Ayla damit sehr verletzt ist traurig. Hinzu kommt noch, dass Ayla ein Kind verloren hat.

Ganz toll ist, dass Ayla und Jondalar wieder zusammenfinden. Aber das macht eben nicht die Spannung aus auf 1120 Seiten. Ich bin sehr traurig darüber, da Ayla Band 1 bis 5 einer meiner absoluten Lieblingsreihen ist.

Die anderen kleinen Höhepunkte wie der kurze Kampf mit den Höhlenlöwen oder das Erdbeben etc., vermögen mich leider auch nicht zu überzeugen.

Ich kann leider nur 2 Bücher vergeben.

Hier könnt ihr das Buch kaufen:


3 Kommentare zu "Rezension: Ayla und das Lied der Höhlen von Jean M. Auel"

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