[Rezension:] Mayra und der Prinz von Terrestra von Marita Grimke (RE)


Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl: 280
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Fantasy/ Dystopie
Originaltitel: s.o.
Reihe: Ja. Band 1.

ISBN-10: 1493727842
ISBN-13: 978-1493727841

Kurzbeschreibung lt. amazon:

Mayra, 15, ein scheinbar ganz normales Mädchen in der hochtechnisierten Zukunft des Jahres 10210, besucht ihren Großvater auf dem Planeten Terrestra. Dort findet sie eine für sie fremde Welt, die zurückgefallen ist auf den Stand des Mittelalters, ohne Maschinen, beherrscht von einer Königsfamilie – und voller Magie! Sie lernt einen geheimnisvollen jungen Mann namens Djuma kennen und verliebt sich in ihn. Als er plötzlich verschwindet, macht Mayra sich auf die Suche – und steht schließlich vor der Aufgabe, einen ganzen Planeten vor dem Untergang zu retten. (Teil 1 der Terrestra-Trilogie)
Mayra, 15, wohnt mit ihren Eltern auf Unionia, dem Hauptplaneten der Sternenföderation, ein Meer aus kilometerhohen Häusern aus grauem Titan. Mayras Traum ist es, Tierärztin zu werden. Doch ihre Mutter, eine einflussreiche Senatorin, ist dagegen. In ihren Schulferien fliegt Mayra zu ihrem Großvater, einem Admiral der Sternenflotte, der auf dem Planeten Terrestra stationierst ist. Terrestra ist eine „verlorene Kolonie“, die vor Tausenden von Jahren durch eine Naturkatastrophe vom Rest der Menschheit abgeschnitten und erst vor kurzem wieder entdeckt wurde. Die Zustände dort sind archaisch. Die Bewohner verfügen über keinerlei Technik, und sie werden von einem König regiert. Der König herrscht, so sagen die Terrestraner, weil er und seine Söhne als einzige über die Macht der Magie verfügen! Auf Terrestra begegnet Mayra einem jungen Mann, der sich ihr als „Djuma“ vorstellt, und sie verliebt sich in ihn. Djuma ist attraktiv, er ist ein ausgezeichneter Reiter und er ist ein Heiler. Er bringt Mayra zu seinem Lehrer, den geheimnisvollen Myrddin. Dieser nimmt Mayra als Schülerin der Heilkunst an. Mayra und Djuma bleibt nicht viel Zeit zusammen. Völlig entsetzt muss Mayra mit ansehen, wie Djuma von Soldaten der königlichen Leibwache abgeführt wird wie ein Verbrecher. Mayra sucht ihn überall. In ihrer Verzweiflung beschließt sie, sich an Prinz Ragnar zu wenden, den Gegenspieler ihres Großvaters. Vielleicht kann ihr der arrogante, aber mächtige Statthalter seines Vaters, des Königs von Terrestra, helfen? Als sie jenem Prinz Ragnar begegnet, erlebt Mayra eine große Überraschung…

Erster Satz:

Entgegen der Regel hatte Mayra eine Lichtbrücke genommen und sich zu ihrem Lieblingsort transportieren lassen, dem See im Erholungspark von Unionia, dem Zentralplaneten der Sternenförderation.

Meine Meinung:

…Mayra und Djumaaaaa…

Inhaltlich…

…gefällt mir die Geschichte echt sehr gut. Mayra, um die es hier geht, lebt auf dem Planeten Unionia. Dieser Planet ist sehr fortschrittlich im Jahre 10210. Um aber mal was anderes zu sehen, möchte sie zu ihrem Großvater auf den Planeten Terrestra. Ihr Großvater ist dort der Admiral. Auf Terrestra herrschen aber mittelalterliche Bedingungen…
…wie man schon liest, ist das eine wahnsinnige Gegenüberstellung. Es ist Wahnsinn zu sehen, was es auf Unionia an Fortschritt gibt. Und genauso genial ist es zu lesen, was das altertümliche auf Terrestra für Vorteile hat.
So kann es doch auch nur zu Spannungen kommen; weil die Menschen auf beiden Planeten einfach zu unterschiedlich sind…

Erzählt…

…wird die Geschichte aus Mayras Sicht. Dadurch lernt man sie auch sehr gut kennen und versteht ihre Beweggründe. Außerdem ist der Erzählstil sehr leicht und einfach, so dass ich sehr schnell voran kam; obwohl die Schrift sehr klein gehalten ist.

Äußerlich…

…ist das Buch sehr geheimnisvoll gestaltet. Ich glaube, es passt auch  sehr gut zur Geschichte. Nur habe ich in meiner Fantasie eine viel farbenfrohere Welt vor Augen. ;)

Charakterlich…

…gefallen mir Mayra und Djuma sooooo gut. Wenn ich an die Beiden denke, muss ich immer gleich Schmunzeln.

Mayra lernt man sehr gut kennen. Ihre Gefühle für Djuma sind für mich richtig greifbar gewesen. Sie steht zu ihrem Standpunkt und teilt diesen auch ganz offen mit. Und wenn man ganz genau hinschaut, kann man das Gleiche auch von Djuma sagen. Es ist echt interessant, wie ähnlich sie sich sind. So ähnlich und doch in so verschiedenen Welten geboren.

Fazit:

Auch wenn man diese Geschichte als Einzelband stehen lassen kann, bin ich echt froh, dass da noch mehr kommen soll. Denn ich habe noch soooo viele Fragen…Was passiert mit Philippus? Gibt sich Silvio damit zufrieden, was passiert ist? Bleibt Mayra bei Djuma auf Terrestra? Und das sind noch längst nicht alle Fragen.

Wie ihr seht, kann ich das Buch einfach nur weiterempfehlen. Eine Mischung aus Dystopie, Historie und jede Menge anderer Fantasyaspekte. Ich habe das Buch verschlungen. Der Autorin ist ein tolles Erstlingswerk gelungen und ich hoffe somit auf viele Fortsetzungen. Es ist einfach nur Leeeeeesenswert!

Ich vergebe 5 Bücher!
bookbookbookbookbook

Vielen Dank an dich, liebe Marita, für dieses tolle Rezensionsexemplar!

Hier könnt ihr das Buch kaufen:


(Noch) Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Comments RSS Abboniere meinen Kommentar RSS-Feed.
Trackback Hinterlasse einen Trackback von Deiner Seite.
Trackback URL: http://book.sabrina.lordlamer.de/2014/02/26/rezension-mayra-und-der-prinz-von-terrestra-von-marita-grimke-re/trackback/