[Rezension:] Roter Mond von Benjamin Percy (RE)

Roter Mond
Verlag: Penhaligon
Seitenzahl: 640
Erscheinungsjahr: 2014
Genre:
Fantasy
Originaltitel: Red Moon
Reihe: Nein.

ISBN-10: 3764531231
ISBN-13: 978-3764531232

Kurzbeschreibung lt. amazon:

Sie leben unter uns. Sie verwandeln sich. Sie kämpfen gegen ihre Unterdrücker – uns!
Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon immer Ausgestoßene waren.
Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen hat.
Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …
Eine überzeugende Parabel auf die Welt, in der wir leben.

Erster Satz:

Er kann nicht schlafen.

Meine Meinung:

→ Es beginnt spannend und rasant, hört dann aber schwach auf ←

Inhaltlich geht es um die Menschheit, die mit sogenannten Lykanern zusammenlebt. Im Laufe der Geschichte wird offenbart, wer und was die Lykaner sind. Und woher sie kommen. Und auch was für Probleme sie machen und welche Gefahr sie für die Menschheit sind. Eine Gruppe der Lykaner begehrt auf und will die Herrschaft erlangen. Eine andere Gruppe (die Politiker) unterdrücken die Lykaner und gleichzeitig beginnt die Hetzjagd auf ein Heilmittel gegen „Lobos“…

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven; und das auf eine recht abgeklärte Art und Weise. Sie wirkt nicht so emotional, aber das habe ich schön öfter bemerkt, wenn es sich um männliche Autoren handelt. Es ist ja nicht negativ, es hat eben auch seine Vorteile. ;)
Zum Beispiel sind die Liebesgeschichten nicht so (typisch und weiblich) extrem.

Allerdings muss ich betonen, dass ich zu Beginn des Buches total verwirrt war. Ich dachte, es handelt sich bei den Lykanern um Lebewesen, die von einem anderen Planeten kommen. Auch aus der Kurzbeschreibung las ich genau dieses heraus. Mir fehlte dazu die Erläuterung, um das Buch gleich zu verstehen. Als dann aber Stück für Stück das Verständnis kam, gefiel mir die Erzählung dann auch echt gut. Am Ende war ich wiederum eher gelangweilt, als das ich so richtig bei der Sache gewesen wäre.

Das Buch bietet eine Menge zum Thema Lykaner und wie sie sich in Bezug auf Menschen verhalten. Die Idee der Lykaner-Charaktere ist perfekt. Chase als Politiker, der ein Mensch ist und die Lykaner bekämpfen will…und dann wird er gebissen…sehr interessant.

Dann haben wir Claire. Ein junges Mädchen und auch sie ist Lykanerin. Sie wünscht sich so sehr einfach nur normal zu sein und nicht wie ein Vieh behandelt zu werden.
Und dann Patrick, der ein Mensch ist. Und da die Geschichte nun aus all diesen Perspektiven erzählt wird, bekommt man einen guten Eindruck der verschieden Gruppen in dieser Welt.

Äußerlich…

…gefällt mir das Buch auch echt gut. Es ist einfach gehalten und damit wunderschön.

Fazit:

Mit „Roter Mond“ ist dem Autor ein faszinierender Endzeitroman gelungen. Er hat für  mich zwar Höhen und Tiefen, ist aber insgesamt eine interessante Geschichte. Eine tolle und gut durchdachte Idee, wenn sie nicht so extrem in die Länge gezogen wäre.

Ich vergebe 3 Bücher!
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Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar.

Hier könnt ihr das Buch kaufen:


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